Serie: Spaß am Testen (3)

In den ersten beiden Teilen der Serie wurde der mögliche Einfluss von Testmanagement, Testautomation und der Entscheidungen zur Weiterbildung und Zertifizierung auf die Motivation des Testers beschrieben. Der Tester steht aber zumeist nicht alleine im Unternehmen, sondern arbeitet in einem Team, einem Testteam. Wie können wir dieses Team erhalten und aufbauen? Und was können wir den Teammitgliedern noch Gutes tun? Fangen wir mit Letzterem an.

Infrastruktur: Ein alter Rechner und ein 15″ CRT, dazu ein Großraumbüro, eine kaputte Kaffemaschine und eine Mensa als Kantine. Das sind die Idealbedingungen für einen nicht motivierten Mitarbeiter. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Arbeit eines Testers zu erleichtern und den Gang zur Arbeit erträglicher zu machen. 21″ LCD Monitore kos- ten mittlerweile nicht mehr die Welt und nur zu oft kann man durch 2 Stk. nicht nur die Motivation, sondern auch die Effizienz der Arbeit steigern. Auf der einen Seite das Testobjekt, auf der anderen Seite das Durchführungsskript: Das ergibt gut getestete Software und gute Dokumentation. Das alles gepaart mit einem Rechner, der auf dem neuesten Stand ist, so sollte der Freude am Testen nichts mehr im Wege stehen. Das Argument der Kosten kann hier nicht gelten, denn die Kosten für einen unmotivierten Mitarbeiter, der sich mit seinem Rechner ärgert, stehen weit über denen eines Rechners und zweier Monitore.

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