Serie: Spaß am Testen (3)

In den ersten beiden Teilen der Serie wurde der mögliche Einfluss von Testmanagement, Testautomation und der Entscheidungen zur Weiterbildung und Zertifizierung auf die Motivation des Testers beschrieben. Der Tester steht aber zumeist nicht alleine im Unternehmen, sondern arbeitet in einem Team, einem Testteam. Wie können wir dieses Team erhalten und aufbauen? Und was können wir den Teammitgliedern noch Gutes tun? Fangen wir mit Letzterem an.

Infrastruktur: Ein alter Rechner und ein 15″ CRT, dazu ein Großraumbüro, eine kaputte Kaffemaschine und eine Mensa als Kantine. Das sind die Idealbedingungen für einen nicht motivierten Mitarbeiter. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Arbeit eines Testers zu erleichtern und den Gang zur Arbeit erträglicher zu machen. 21″ LCD Monitore kos- ten mittlerweile nicht mehr die Welt und nur zu oft kann man durch 2 Stk. nicht nur die Motivation, sondern auch die Effizienz der Arbeit steigern. Auf der einen Seite das Testobjekt, auf der anderen Seite das Durchführungsskript: Das ergibt gut getestete Software und gute Dokumentation. Das alles gepaart mit einem Rechner, der auf dem neuesten Stand ist, so sollte der Freude am Testen nichts mehr im Wege stehen. Das Argument der Kosten kann hier nicht gelten, denn die Kosten für einen unmotivierten Mitarbeiter, der sich mit seinem Rechner ärgert, stehen weit über denen eines Rechners und zweier Monitore.

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10 things I wished they’d told me – Softwaretestdokumentation

Für alle die bei der Präsentation (1) nicht dabei sein konnten möchten wir hier die Gelegenheit nutzen Ihnen auch einen kompakten inhaltlichen Rückblick zu dem Vortrag und insbesondere eine schriftliche Übersicht der 10 Tipps zu geben.

Gerade mit dem Begriff Testdokumentation werden viele Begriffe und Standards in Verbindung gebracht. Was davon brauchen wir aber wirklich, also was ist der Kern einer guten Testdokumentation? Wie kann ich diesen bei Bedarf weiter ausbauen und optimieren?

Tag Cloud Test Documentation

Tag Cloud der Testdokumentation

Dokumentieren Sie immer die Testdurchführung

Ein Ansatz ist es einfach und schlicht nichts zu dokumentieren. Man bekommt das Testobjekt testet drauf los, schickt die Findings, welcher Art auch immer, direkt an die Entwicklung und diese erledigt eben diese so gut sie kann. Solang das Testobjekt überschaubar ist und die Entwicklung eng mit dem Test zusammen arbeitet, funktioniert dieses Vorgehen zur Beurteilung der Qualität auf Basis der Aussagen eines Testers. Dies ist aber auch implizit der Nachteil, in Wirklichkeit kann keiner außer diesem einen Tester die Qualität beurteilen.  Auch wenn er viel und gut getestet hat, gibt es dafür keinen Nachweis und seine Arbeit ist weder nachvollziehbar noch reproduzierbar. Dies gilt nicht nur für das Management, sondern auch für den Tester selbst. Er kann seine Regressionstests nicht mehr auf dem bereits einmal ausgearbeiteten und durchgeführten Tests aufbauen und hat keine Chance seine eigenen Aktivitäten zu verfolgen.  Aus diesen Gründen sollte man immer zumindest die Testdurchführung, die konkreten Ergebnisse der Durchführung (Test OK, Test Nicht-OK) und die Findings dokumentieren. Die Form der Dokumentation ist in dieser Ausprägung irrelevant, es kann ein Video-Capture der Tests sein oder Dokumentation im Notepad oder bereits in einem Testtool. Die Auswahl der geeigneten Methode ist schon eine Maßnahme der Optimierung, aber oft auch intuitiv gewählt.

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Serie: Spaß am Testen (2)

Im ersten Teil unserer Reihe „Spaß am Testen“, haben wir Ihnen vorgestellt, was in den Bereichen Testmanagement und Testautomation getan werden kann, um mehr Spaß am Testen zu schaffen. In diesem zweiten Teil werden wir die Argumente Weiterbildung und Zertifizierung näher beleuchten und auf ein Potential zur Motivation der Mitarbeiter untersuchen.

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Serie: Spaß am Testen

„Testen kann jeder!“, “Testen ist langweilig!“…Es gibt wahrscheinlich keinen Testspezialisten der mit diesen Aussagen noch nicht konfrontiert wurde. Aber was ist dran? Wieso ist diese Meinung so verbreitet? Und was können wir dagegen machen?

Es ist unbestreitbar, dass es im Test viele Aufgaben gibt die einfach langweilig, monoton und simpel sind. Es kann manchmal nötig sein ein Feld wiederholte male auf dieselbe Eingabe zu checken oder per Copy&Paste einen Haufen an Testdaten zu erstellen. Ja, diese Aufgaben sind nicht besonders herausfordernd, aber sie müssen gemacht werden.

Im Rahmen der SEQIS Newsletter haben wir Ihnen die wichtigsten 10 Argumente zusammengestellt und präsentieren Ihnen diese in Folge – diesmal Aspekte zu

· Testmanagement und

· Testautomation

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