Agile Testing Days 2011 – Keynote: People and Patterns by Esther Derby

Esther Derby kommt aus dem Managementconsulting und das merkt man im Zuge ihrer Keynote. Sie hat sich ausführlich mit der Fragestellung der Schuldzuweisungen in agilen Teams beschäftigt und macht in ihrem Vortrag auf die Hintergründe aufmerksam.

Grundproblem ist: Systemprobleme werden meist Personen zugeordnet und Probleme mit Personen auf Systeme zurückgeführt.

Um dies aufzulösen und zu einem besseren agilen Team zu gelangen schlägt Esther vor die Strukturen herauszufinden, die die Dinge zusammenhalten. Dies kann z. B. gleiches technisches Wissen, gleiche Sprache, gleiche Rolle, etc. sein, in einem Team gibt es viele Gruppen, das Team ist eine übergeordnete Gruppe, quasi unsichtbare Strukturen.

Innerhalb dieser Strukturen bilden sich nun gewisse Muster „Patterns“ von Abläufen und Problemen, die die Performance des Teams limitieren. Ich würde hier versuchen die Brücke zum Performancetest zu schlagen, es geht um die Identifikation von Bottlenecks, die nur in gewissen Konstellationen, bei gewisser Belastung auftreten.

Ein erster Schritt ist die Zweiklassengesellschaft innerhalb des Teams abzuschaffen, wenn es eine gibt. Als Beispiel hat sie Interne vs. Externe angeführt, wo nur die internen vom Firmenkuchen naschen dürfen.

An diesem Punkt muss ich gestehen, bin ich etwas ausgestiegen, was Esther mit den Reinforcing Loops und Balancing Lines genau gemeint hat.

Jedenfalls ist es wichtig, ein Modell der Abläufe, Container und Muster zu zeichnen und darin nach den Ursachen für die Probleme zu forschen, losgelöst von den typischen Schuldzuordnungen.

Esther hat dies dann noch mit der umgedrehten Pyramide unterstrichen, also nicht nur nach dem „Was“ zu fragen, um aktuelle Infos zu kriegen, sondern auch nach dem „Warum“, um die historischen Ursachen herauszufinden.

All das um ein agiles Team ursächlich und nicht nur oberflächlich besser zu machen.

Die Methodiken erinnern mich stark an einige Six-Sigma-Patterns, der Vortrag war recht interessant, wenngleich ich wahrscheinlich aufgrund meiner Englischkenntnisse nicht vollständig verstanden habe, worauf Esther im gesamten hinaus wollte.

Referenzen: http://www.estherderby.com/

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